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Was kostet ein Radiospot? Wir machen den Kostencheck!

Beitragsbild: soundlarge

Radiowerbung hat sich längst von der reinen UKW-Antenne emanzipiert. Wer heute eine Audiokampagne plant, muss über DAB+, Web-Streams und Smart Speaker hinausdenken. Mit mehr als 2000 Hörfunkspots jährlich wissen wir bei soundlarge genau: Die Frage „Was kostet ein Radiospot?“ lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Es kommt auf den Mix aus Kreativität, Reichweite und technischer Raffinesse an. Man unterscheidet grundsätzlich zwei große Kostenblöcke: die Produktionskosten (einmalig für die Erstellung) und die Verwertungsrechte (laufend für die Ausstrahlung).

Die Produktionskosten: Vom Skript zur fertigen Produktion

Die Produktion ist das Fundament eurer Kampagne. Hier entscheiden Qualität und Originalität über die „Skip-Rate“ im Kopf der Hörer.

  • Konzeption & Text: Der Aufwand variiert zwischen einfachen Aktionsspots und aufwendigem, kreativem Storytelling.
  • Studio & Mastering: Umfasst Aufnahme, Schnitt, Sound-Design und eine pegelfeste Mischung, die auf allen Endgeräten überzeugt.
  • Sprecher-Gage: Das Honorar richtet sich nach der Bekanntheit des Sprechers und dem zeitlichen Umfang im Studio.

Professionelle Studios achten darauf, dass der Spot nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern auch technisch perfekt auf die Endgeräte (vom High-End-Auto-Soundsystem bis zum kleinen Smart Speaker) abgestimmt ist.

GRAZ | Wir vergeben einen Job als Audio Producer (m/w/d)Quelle: soundlarge

Der „Buy-out“ Faktor: Warum die Stimme den Preis bestimmt

Viele Kunden sind überrascht, dass die Zeit im Tonstudio oft der günstigste Teil ist. Je nach Bekanntheit des Sprechers kann die Sprechergage wesentlich höher sein, als die tatsächlichen Produktionskosten im Studio. Die Nutzungsrechte (Buy-outs) sind in weiterer Folge zusätzlich zu beachten. Der Kunde erwirbt nämlich zumeist nicht den Spot, sondern nur die Verbreitungs- und Verwendungsrechte, ohne Umproduktionsrecht. Das bedeutet ihr dürft euren Spot für den ausgemachten Zeitraum (zumeist 1 Jahr) verwenden. Danach ist eine kostenpflichtige Verlängerung der Rechte notwendig.

  • Regionale vs. Nationale Reichweite: Ein Spot für einen lokalen Sender ist kalkulatorisch anders gewichtet als eine großangelegte Kampagne auf Sendern mit nationaler Reichweite. Durch die Einschränkung der Verbreitungsrechte ist der Radiospot wesentlich günstiger und es wird auch kleineren Unternehmen möglich gemacht Radiowerbung zu schalten.
  • Je mehr Menschen den Spot hören, desto höher ist der Wert der Nutzung – das schlägt sich auch in der Gage der Kreativschaffenden nieder. Eine nationale Kampagne im ORF Hitradio Ö3 oder beim Radiovermarkter RMS Austria kostet ein Vielfaches im Vergleich zu einer Kampagne beim Lokalradio Mustermann in Musterdorf. Das spiegelt sich eben auch in den Kosten der Verbreitungsrechte wider.
  • Branchenexklusivität: Wenn ein Sprecher für euch wirbt, darf er oft zeitgleich nicht für die Konkurrenz sprechen – diese Exklusivität ist ein entscheidender Faktor in der Honorargestaltung. Ist Exklusivität gewünscht, so muss diese auch abgegolten werden.

Musikrechte: Rechte sichern oder Lizenzfrei?

In Österreich, Deutschland, Schweiz und natürlich überall sonst gibt es eigene Verwertungsgesellschaften, die die Urheberrechte von Komponisten, Textautoren und Musikverlagen wahrnehmen. In Österreich ist dafür die AKM (Autoren, Komponisten und Musikverleger) zuständig, in Deutschland die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und in der Schweiz die SUISA (Suisse Auteurs). Diese Gesellschaften sorgen dafür, dass Musikschaffende für die Nutzung ihrer Werke fair vergütet werden.

Nun gibt es zwei Wege wie man Musik für seinen Radiospot verwenden kann:

  • AKM/GEMA-freie Musik / Stock-Audio: Die wirtschaftliche Lösung für Mittelständler, bei der Lizenzen meist einmalig erworben werden.
  • AKM/GEMA-pflichtige Musik: Wer einen Chart-Hit nutzen möchte, muss mit dem Label (Herstellungsrecht) und der Verwertungsgesellschaft (Aufführungsrecht) verhandeln. Das bleibt meist ein Weg für große Brand-Kampagnen mit entsprechendem Budget.
Die Salanettis Radiowerbung wurde in den soundlarge Studios in Graz produziertQuelle: soundlarge

Die Mediakosten: UKW, DAB+ und Smart Speaker

Die Produktions- und Sprecherkosten haben nichts mit den Schaltungskosten eurer Kampagne zu tun. Denn dieses Budget müsst ihr dann für die Ausstrahlung eures Spots planen. Die Buchung muss beim Radiosender, oder Radiovermarkter selbst gemacht werden. Hier variieren die Preise extrem nach Sendezeit und Reichweite. Mediaberater von den einzelnen Radiosendern können euch aber hierzu beraten.

Klassische Ausstrahlung (UKW & DAB+)

Die Abrechnung erfolgt pro Sendesekunde. Besonders die Drive-Time (Morgens und Nachmittags) ist gefragt, da hier die meisten Pendler via DAB+ und UKW im Auto erreicht werden.

Digital Audio & Programmatic (Streaming)

Moderne Audiowerbung wird heute oft nach dem TKP (Tausend-Kontakt-Preis) abgerechnet. Euer Spot läuft gezielt in den Webstreams von Apps oder auf Geräten wie Amazon Alexa. Vorteil: Ihr zahlt nur für tatsächlich gehörte Spots und könnt eure Zielgruppe durch präzises Targeting extrem genau definieren. Aber auch hier können euch Mediaberater der einzelnen Sender Rede und Antwort stehen.

Strategie und versteckte Kosten

Damit euer Budgetplan nicht wackelt, solltet ihr diese Punkte beachten:

  • Motiv-Splitting: Wenn ihr im selben Spot regelmäßig Angebote ändert, wird das als neues Motiv gewertet, was die Produktionsgebühren beeinflusst. Wer hier im Vorfeld schon plant, kann der Produktion Geld sparen. Denn Mutationen innerhalb einer Produktionssession sind vielfach wesentlich günstiger.
  • Dynamic Creative Optimization (DCO): Wir können Spots so produzieren, dass sie sich dynamisch anpassen (z. B. an das Wetter oder den Standort). Diese Technik erfordert mehr Planung, senkt aber die Streuverluste massiv. Ein Beispiel: Als Versicherungsunternehmen können bei Unwetter in der Steiermark extrem schnell Spots passend zur aktuellen Wetterlage laufen, während bei Sonnenschein in Vorarlberg Spots laufen, die dort zur Wetterlage passen. Oder als Baumarkt spielt man bei Schönwetter Werbespots für den neuen Griller, bei Schlechtwetter Spots, die sich mit der Innenrenovierung befassen. Auch hier können Produktionskosten gespart werden, wenn alle Varianten zum gleichen Zeitpunkt produziert werden (Mutationsrabatt).
  • Korrekturschleifen: Wenn erst nach der fertigen Produktion des Radiospots auffällt das im Text etwas geändert gehört, dann verursacht das natürlich Kosten. Also sollte man unbedingt vor Produktion des Spots genau wissen was in den Text gehört und sicherheitshalber korrekturlesen.

Fazit: Welches Modell passt zu euch?

Ob lokale Präsenz, regionale Durchdringung oder nationale Markenbekanntheit: Das benötigte Budget richtet sich nach euren individuellen Zielen.

Checkliste für euren Erfolg:

  • Zielgruppe: Hören meine Kunden eher im Auto oder via Smart Speaker?
  • Audio-Logo: Ein Jingle von soundlarge sorgt für sofortigen Wiedererkennungswert.
  • Rechte: Deckt mein Buy-out alle modernen Kanäle (DAB+, Web) ab?

Vertraut auf Erfahrung: Eine professionelle Audioproduktion von soundlarge ist eine Investition, die sich durch höhere Werbewirkung und bessere Markenbildung schnell bezahlt macht.

@soundlarge Und am Tag der Radiowerbung zeigen wir euch, wie bei uns in den soundlarge-Studios ein Radiospot entsteht! 📻🎙️ #soundlarge #radiowerbung #medien #radio #tagderradiowerbung #wirliebenwaswirtun #audioproduktion ♬ Originalton – soundlarge audioproduktionen

Bereit für euren großen Auftritt im Radio?

Ein professioneller Radiospot ist eine Investition, die sich durch höhere Werbewirkung und nachhaltige Markenbildung schnell bezahlt macht. Wir bei soundlarge begleiten euch von der ersten Textidee über die Auswahl der perfekten Stimme bis hin zum finalen Mastering für alle modernen Kanäle.

Lasst uns gemeinsam Wellen schlagen! Kontaktiert uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch oder fordert euer individuelles Angebot an. Wir bringen eure Botschaft direkt in die Ohren eurer Zielgruppe.

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Umfassende Lösungen bei soundlarge

Bei soundlarge setzen wir auf die perfekte Mischung aus menschlichen Profi-Stimmen und KI-Stimmen. Routineaufgaben wie standardisierte Ansagen, personalisierte Audios oder schnelle Demo-Versionen erstellen wir effizient mit KI. Gleichzeitig sorgen unsere erfahrenen Profisprecher dafür, dass alle Inhalte, die Emotion, Nähe oder Storytelling erfordern, authentisch und lebendig vermittelt werden.

Dieses hybride Vorgehen erlaubt es uns, flexibel auf Kundenwünsche einzugehen: Wir liefern skalierbare Lösungen für große Projekte, ohne dabei die Qualität und Persönlichkeit zu vernachlässigen, für die soundlarge steht. Auf diese Weise verbinden wir Effizienz mit emotionaler Wirkung und schaffen Audioinhalte, die sowohl technisch hochwertig als auch menschlich greifbar sind.

Effizienz

Emotionalität

Flexibilität

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Neugierig geworden, wie echte Stimmen bei uns klingen? Dann hört euch hier einige Hörbeispiele unserer Produktionen an – vom Eventspot bis zur Tourismus-Kampagne. Oder klickt euch durch unseren vielseitigen Sprecherpool.

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Als eines der wenigen Tonstudios verfügen wir jetzt schon über österreichische KI-Stimmen. Durchschnittliche KI-Stimmen klingen ja oft nach bundesdeutschem Deutsch, damit eure Produktionen aber nach österreichischem Hochdeutsch klingen, verfügen wir schon über eine KI-Stimmauswahl, mit der auch der nationale österreichische Markt bedient werden kann.

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