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Journalismus Nachwuchspreis der FH Wien zum zweiten Mal vergeben

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  • Neutral_Medien_Radio_Radio_Radiogerät_Pixabay_2588503: Pixabay

Zehn junge Journalisten hat man am Montag ausgezeichnet. Und diese Preise gewannen Arbeiten in den Kategorien Radio & Audio, TV & Video, Text, Multimedia sowie beste Abschlussarbeit. Mit dem Journalismus Nachwuchspreis unterstützt die FH Wien der WKW Studierende und Absolventen bei ihrem Berufseinstieg. Dennoch bietet sie ihnen eine Plattform, um sich der Branche sowie einem größeren Publikum zu präsentieren. Dennoch gewinnen können die besten journalistischen Praxisarbeiten, die im Laufe des vergangenen Studienjahres im Rahmen von Lehrveran­staltungen oder als Abschlussarbeiten erstellt wurden.

Über den Preis der FH Wien

Der Journalismus Nachwuchspreis geht dieses Jahr bereits zum zweiten Mal vom Studienbereich Journalism & Media Management der Fachhochschule aus. Denn am Montag, dem 28. September 2020, kürte man die zehn Preisträger im Rahmen einer Online-Preisverleihung.

Die eingereichten Arbeiten bewertete eine zwölfköpfigen Jury. Zu ihr gehörten neben den vier Fachbereichsleitern der FH Wien der WKW Regula Blocher, Carola Leitner, Martin Reichenauer und Karina Schwann acht weitere Journalisten: Leila Al-Serori (Süddeutsche Zeitung), Christine Grabner (freie TV-Gestalterin), Katharina Mittelstaedt (Der Standard),Eduard Moschitz (ORF), Bea Sommersguter und Elisabeth Stratka (beide Ö1), Robert Varga (APA) sowie Yvonne Widler (Kurier).

Die Auszeichnungen

Die Auszeichnung in der Kategorie Radio & Audio ging an Christine Mayrhofer für ihren Beitrag „Das ‚neue‘ Wienerlied“. Gemäß dem Motto „Dialekt ist wieder in, Grant und Melancholie war nie out“ berichtet sie von der Rückkehr und dem neuerlichen Erfolg dieses Genres. Dennoch auch über Österreichs Landesgrenzen hinweg. Und unterteilt in vier Strophen gelingt ihr eine Bestandsaufnahme der multiethnischen Wiener Bevölkerung und des Bodens, auf dem viele neue Entwicklungen des Wienerlieds fußen.

Annabell Lutz und Julia Wendy nähern sich in ihrem ausgezeichneten TV-Beitrag „Protester à la française, Aufstand auf Österreichisch“ der unterschiedlichen Protestkultur zweier Länder. In der Reportage „Ihr Herz schlägt schneller“ thematisiert Jara Majerus die körperlichen Unterschiede von Frauen und Männern und die daraus resultierende Ungleichbehandlung in der Medizin. Und gewannen damit auch.

Den besten Beitrag in der Kategorie Multimedia gab es für eine Gruppenarbeit. Datenjournalistisch aufbereitet und sorgfältig erzählt, folgen Emilia Garbsch, Emil Biller, Melissa Erhardt und Hannah Horsten in ihrer Arbeit „Unbedingt bedingungslos?“ einer Straßenverkäuferin in Bolivien, die dennoch durch die Corona-Krise unter das Existenzminimum gerutscht ist.

Den Preis für die beste Abschlussarbeit gab es dennoch dieses Jahr gleich zweimal. Ausgezeichnet wurde einmal Maximilian Miller für seine Bachelor-Arbeit „Truth As We Draw It“ über Comic-Journalismus. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Miriam Steiner für ihre Master-Arbeit „Beach & Bach“. Eine TV-Kurzdokumentation über zwei Frauen, die ihren jeweils eigenen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Ausweitung des Preises

Derzeit noch ausschließlich an Studierende und AbsolventInnen der FH Wien der WKW gerichtet, ist dennoch die Öffnung des Journalismus Nachwuchspreises für JungjournalistInnen anderer Einrichtungen für die Zukunft geplant.

Durch die Preisverleihung führte erneut Michel Mehle, Moderator bei Radio NJOY 91.3. Welcher der Ausbildungssender der FH Wien der WKW ist.