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Warum Profisprecher besser klingen: Das Geheimnis hinter der Stimme

Beitragsbild: soundlarge

Habt ihr euch schon mal gefragt, warum manche Stimmen euch sofort fesseln, während andere eher wie ein netter Versuch klingen? Ihr kennt das sicher: Ihr hört einen neuen Hobby-Podcast und obwohl der Inhalt spannend ist, wirkt die Präsentation irgendwie unbeholfen. Die Sätze stolpern, die Betonung wirkt hölzern und das „Zuhör-Erlebnis“ bleibt auf der Strecke. Im Gegensatz dazu stehen die Stimmen, die ihr aus dem Radio, der TV-Werbung oder hochwertigen Imagefilmen kennt. Doch was macht diesen gewaltigen Unterschied eigentlich aus? Es ist nicht nur das teure Mikrofon im Studio. Es ist das Handwerk. Bei soundlarge wissen wir genau, worauf es ankommt, denn wir arbeiten ausschließlich mit Schauspielern, erfahrenen Moderatoren und echten Profisprechern zusammen. In diesem Artikel erfahrt ihr, warum Profisprecher aus unserem Sprecherpool einfach besser klingen und wie auch ihr von diesem Know-how profitieren könnt.

Stimmgewalt statt Stolperfallen: Das Fundament der Profis

Wenn ihr Profisprecher hört, nehmt ihr eine Souveränität wahr, die man nicht über Nacht lernt. Während Hobby-Podcaster oft mit ihrer Atemtechnik kämpfen oder in unnatürliche Sprechmuster verfallen, beherrschen Profis ihr Instrument – die Stimme – in- und auswendig. Ein Profi weiß genau, wie er Emotionen transportiert, ohne dabei gekünstelt zu wirken.

Das Geheimnis liegt in der Ausbildung. Viele unserer Sprecher kommen direkt von der Bühne oder haben jahrelange Erfahrung hinter dem Radiomikrofon. Sie wissen, wie man Sätze so baut und betont, dass sie beim Zuhörer direkt ins Ohr gehen. Wenn ihr also wollt, dass eure Botschaft wirklich ankommt, solltet ihr auf Stimmen setzen, die wissen, wie man Akzente setzt.

Sucht ihr noch die passende Stimme für euer Projekt? Klickt euch jetzt durch unseren soundlargeSprecherpool und findet eure Favoriten!

soundlarge-Sprecherpool
Quelle: soundlarge Sprechtechnikkurs

Die Bibel der Aussprache: Was ist eigentlich „der Siebs“?

Ein Begriff, um den man in der professionellen Sprechausbildung nicht herumkommt, ist Theodor Siebs. Vielleicht habt ihr diesen Namen noch nie gehört, aber ihr hört seine Auswirkungen jeden Tag in den Nachrichten oder in hochwertigen Produktionen. Theodor Siebs war ein deutscher Germanist, der Ende des 19. Jahrhunderts die „Deutsche Bühnenaussprache“ definierte.

Sein Ziel war es, eine überregionale, einheitliche und klare Aussprache zu schaffen, die frei von dialektalen Einfärbungen ist. Auch wenn sich die Sprache seit 1898 weiterentwickelt hat, bleibt die Sprechtechnik nach Siebs das absolute Fundament für jeden, der beruflich mit seiner Stimme arbeitet. Es geht dabei um die präzise Artikulation von Konsonanten, die richtige Öffnung der Vokale und die Vermeidung von Unsauberkeiten, die das Verständnis erschweren könnten. In unserem Schulsystem lernen wir die deutsche Sprache in erster Linie schriftlich. Wie Wörter richtig ausgesprochen werden ist hier zumeist nicht das Thema. Unsere Pädagogen werden dahingehend in ihrem Lehramtsstudium auch nicht ausgebildet. Und das ist irgendwie schon spannend, akzeptieren wir doch in jeder anderen Sprache, dass sich das schriftliche Wort vom geschriebenen Wort unterscheidet. In unserer eigenen Muttersprache aber kleben wir oft am geschriebenen Wort, wenn wir zum Beispiel zu Kindern sagen: „Red‘ nach der Schrift!“

André Brunner-Fruhmann, der bei soundlarge nicht nur produziert, sondern auch als erfahrener Coach Radiosender und Moderatoren schult, erklärt dazu:

„Wer nach Siebs arbeitet, beherrscht die Kunst der objektiven Klarheit. Es geht nicht darum, den Charakter der Stimme zu verlieren, sondern die Technik so zu verfeinern, dass das Gesprochene für jeden Hörer im gesamten deutschsprachigen Raum mühelos und angenehm verständlich wird. Optimalerweise klingt es ganz nebenbei noch natürlich. Siebs hat ein Regelwerk geschaffen, das unsere Sprache flüssig und natürlich klingen lässt.“

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Sprechtechnik: Mehr als nur deutliches Reden

Warum klingen Hobby-Sprecher oft so „bemüht“? Meistens liegt es an einer fehlenden Ausbildung in der Sprechdynamik. Profis nutzen Techniken, die weit über das bloße Ablesen von Texten hinausgehen. Dazu gehören:

  1. Die Zwerchfellatmung: Profis atmen „in den Bauch“. Das gibt der Stimme Kraft und verhindert, dass man mitten im Satz nach Luft schnappen muss.
  2. Artikulationsspannung: Habt ihr schon mal bemerkt, wie schlaff manche Menschen sprechen? Profis trainieren ihre Gesichtsmuskulatur, um jeden Laut präzise zu formen.
  3. Sprechmelodie: Ein Profi liest keinen Text vor, er erzählt eine Geschichte. Durch gezielte Hebung und Senkung der Stimme bleibt die Aufmerksamkeit der Hörer hoch.

Bei uns im soundlarge-Sprecherpool findet ihr Experten, die genau diese Techniken im Schlaf beherrschen. Egal ob für eine Telefonansage, Audioguide, einen Werbespot oder ein E-Learning – diese Ausbildung hört man in jeder Sekunde.

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Vom Radio-Profi lernen: Ausbildung macht den Unterschied

Es ist kein Zufall, dass Radiomoderatoren oft so charismatisch wirken. Sie durchlaufen harte Schulen und ständiges Feedback-Training. Bei soundlarge legen wir großen Wert darauf, dass dieses Wissen weitergegeben wird. Unsere Sprechtechnikschulungen sind darauf ausgerichtet, das Maximum aus einer Stimme herauszuholen.

André Brunner-Fruhmann betont immer wieder die Wichtigkeit der Ausbildung für die Branche:

„Professionelle Sprechtechnik nach Siebs ist wie ein geschliffener Diamant. Ein Hobby-Sprecher liefert oft nur den Rohstein. In meinen Schulungen für Radiosender sehe ich immer wieder, wie viel Präsenz und Vertrauen ein Moderator gewinnt, wenn die Technik erst einmal sitzt. Das ist der entscheidende Faktor, warum Profis einfach überzeugender klingen.“

Wenn ihr also für euer Unternehmen eine Produktion plant, stellt euch die Frage: Wollt ihr jemanden, der einfach nur redet, oder wollt ihr jemanden, der eure Marke mit Kompetenz und technischer Perfektion repräsentiert?

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Schauspieler, Moderatoren & Profis: Unser Netzwerk für euren Erfolg

Ein weiterer Grund, warum die Ergebnisse bei soundlarge so hochwertig sind, ist die Vielfalt unserer Sprecher. Wir arbeiten nicht nur mit „Stimmen“, sondern mit Künstlern.

  • Schauspieler: Sie bringen die nötige Dramaturgie und können perfekt in Rollen schlüpfen.
  • Moderatoren: Sie sind die Meister der direkten Ansprache und wirken immer authentisch und nahbar.
  • Profisprecher: Sie sind die Spezialisten für technische Präzision und Werbebotschaften.

Durch diese Kombination garantieren wir euch, dass euer Projekt nicht nach „Hobby-Keller“ klingt, sondern nach internationalem Standard. Das Zusammenspiel aus hochwertiger Studiotechnik und exzellent ausgebildeten Stimmen sorgt für ein Klangbild, das eure Kunden beeindrucken wird.

Warum ihr auf Profis setzen solltet

Zusammenfassend lässt sich sagen: Profis klingen besser, weil sie ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Die Ausbildung nach Theodor Siebs, die jahrelange Erfahrung vor dem Mikrofon und das Wissen um die richtige Atem- und Sprechtechnik machen den feinen, aber entscheidenden Unterschied aus. Hobby-Podcaster mögen authentisch sein, aber wenn es um professionelle Außenwirkung geht, führt kein Weg an Experten vorbei. Ihr wollt, dass eure nächste Produktion so richtig glänzt? Dann verlasst euch nicht auf den Zufall.