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Freie Radios und Community TVs schließen sich in Zukunft zusammen

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  • Neutral_Medien_Radio_Studio_Pixabay4292411: Pixabay

Der Verband Freier Rundfunk Österreich vertritt in Zukunft die Interessen von Freien Radios und Community Fernsehsendern gemeinsam.

Der Verband Freier Rundfunk Österreich

In der Generalversammlung des Verbandes Freier Radios Österreich erreichte man einen wichtiger Meilenstein. Unter dem Dach des Verbandes der Freien Radios werden in Zukunft auch die Interessen österreichischer Community TVs vertreten. Denn so änderte man im Rahmen der Generalversammlung den Name von „Verband Freier Radios Österreich“ einstimmig in „Verband Freier Rundfunk Österreich“. Gleichzeitig wurde der Vorstand neu gewählt. Dadurch übernimmt den Vorstandsvorsitz  ab sofort Dr. Christian Jungwirth, Geschäftsführer von Okto und langjähriger Mitgestalter des 3. Rundfunksektors. Und so sind folgende Personen im neuen Vorstand vertreten: Alf Altendorf (Kassier), Mag. Michaela Kramesch (Schriftführerin), Angelika Hödl (Stellvertretende Kassierin) und Hilde Unterberger (Stellvertretende Schriftführerin).

Die Geschäftsführung des Verbandes Freier Rundfunk Österreich übernimmt wie bisher Dr. Helga Schwarzwald. Sie sieht den Zusammenschluss als wichtiges Signal: „Ich freue mich ganz besonders, dass uns der Schritt der Erweiterung gerade in dieser herausfordernden Zeit gelungen ist! Wir werden eine noch stärkere Interessenvertretung für die werbefreien und gemeinnützigen Rundfunksender in Österreich sein. Gestärkt durch neue Mitglieder, Perspektiven und Kompetenzen. Und ich sehe die Verbindung von Perspektiven aus Radio und TV auch als eine gute Grundlage für zeitgemäße Konvergenz und zukunftsfähige Medienentwicklungen. Zukünftig wird es uns so noch besser gelingen, einen multimedialen Beitrag zu Medien- und Informationsvielfalt zu leisten.“

Es gibt viele Vorteile laut Studie

Denn die 17 nichtkommerziellen Radio- und Fernsehsender sind sehr wichtig. Und das zeigt vor allem eine erst vor wenigen Wochen präsentierte Studie. Das Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt in Kooperation mit dem COMMIT führten diese durch. Vor allem sichern die Freien Rundfunksender laut Studie nämlich die Informationsvielfalt im lokalen Raum. Unter anderen sind sie auch soziale Knotenpunkte und machen Demokratie und das Entstehen professioneller Informationen erlebbar. Darüber hinaus fördern sie den kritischen und selbstbewussten Umgang mit Medien. Und verankert ihn in ihren Communities vor Ort. Und bieten einen einfachen Zugang zu professionell vermittelter Medienkompetenz.