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Radio- oder Video-Star? PR auf dem Vormarsch in Bild und Ton

Bildquelle: Neutra_Medien_Digital_Pixabay_5217024: Pixabay

Wien (OTS) – Podcasts und Co. scheinen der neue Hype in der Medien- und Kommunikationswelt zu sein. Doch will wirklich niemand mehr Bilder und Videos sehen? Doch, die Nachfrage steige sogar ständig. Audio-Content fülle allerdings bisher ungenutzte Aufmerksamkeitsmomente beim Publikum, so die APA-Comm-ExpertInnen Julia Wippersberg und Klemens Ganner. Beim digitalen Fach-Event von APA-Comm zeigten die beiden auf, wie all der Content optimal aufbereitet, verbreitet und beobachtet werden kann.

Viele Kommunikationsprofis empfinden spätestens seit dem vergangenen Jahr, dass es ohne Audio-Content praktisch nicht mehr geht – doch ist der Hype real? Ja, sagt APA-OTS-Geschäftsführerin Julia Wippersberg. „In unserer aktuellen Studie „PR-Trendradar – Zuhören statt Überhören“ berichtet fast die Hälfte der befragten PR-Verantwortlichen bereits von Podcasts aus der eigenen Organisation – die übrigen 70 Prozent haben entweder schon einen geplant oder denken zumindest darüber nach, einen zu starten. 76 Prozent meinen außerdem, dass dieses Format sich dauerhaft in der Kommunikationslandschaft halten wird“, berichtete Wippersberg.

Bild glänzt mit Emotionen, Audio Content bereichert Alltag

Laut APA-DeFacto-Geschäftsführer Klemens Ganner geht die verstärkte Audio-Nutzung nicht mit einem Rückgang der Video und Bild-Nutzung einher. „Der Trend zu visueller Kommunikation ist ungebrochen. Bilder haben die Macht, in Sekundenbruchteilen Botschaften zu transportieren und Emotionen auszulösen.“ So steige die Bild- und Grafikproduktion der APA-Redaktion von Jahr zu Jahr, im Bereich Video biete die APA momentan etwa 60 Livestreams pro Monat an. Auch in der Medienbeobachtung gehe fast nichts mehr ohne Bild, etwa im Bereich Social-Media-Beobachtung. „Video-Know-how wird noch relevanter, Audio kommt nur dazu“, fasste Ganner zusammen.

„Menschen hören Podcasts gerne in Alltagssituationen mit gleichförmigen Tätigkeiten, wie Sport oder Hausarbeit, zusätzlich zur bisherigen Mediennutzung“, erklärte Wippersberg. Wichtig seien dabei eine technisch einwandfreie Produktion und wiedererkennbare Elemente – vom Umfang seien auch längere Formate möglich, so die Kommunikationsexpertin. Auch sie bestätigte den anhaltenden Bedarf nach Videocontent. „Bei APA-OTS sind etwa die Video-Streaming-Aufträge für Veranstaltungen 2020 um mehr als das Doppelte gestiegen.“ Auch für die Zukunft geht sie davon aus, dass die hybride Abwicklung bei Events Standard wird. Die Vorteile lägen auf der Hand: Sowohl Gäste als auch Speaker könnten viel einfacher auch von großer Entfernung eingebunden werden.

Audio gehört gehört

Das Monitoring all der zusätzlichen Inhalte gehört ebenfalls zur Aufgabe der professionellen Kommunikation. APA-Comm bietet hier sowohl manuelle Transkription als auch automatisierte Speech-to-Text-Beobachtung von TV- und Radiobeiträgen an. Außerdem schafft es durch diese Kombination sowohl minutenschnelle Alerts zu Live-Beiträgen als auch eine Breite von mehreren Tausend Sendestunden pro Monat. „In Kürze werden auch 60 wichtige heimische Podcasts zu unserem Monitoring-Angebot gehören, darunter zahlreiche Audioangebote von Medienhäusern, aber auch zu vielen anderen Themen wie Wissenschaft, Gesundheit oder Regionalem“, kündigte Klemens Ganner an.

Audio – ein nicht ganz neues Format zeigt seine Stärken. Um es erfolgreich zu nutzen, muss man es professionell bespielen, die richtigen Empfänger erreichen und man sollte es beobachten, so das Resümee der APA-Comm-ExpertInnen.

Medienreporter